
Mitten in einem Fluss, abgelegen und idyllisch, liegt die Rabeninsel.
In ihrer Mitte glänzt ein Badesee, um den herum wir campen werden. Eine
Woche lang wollen wir all das tun, wovon uns Notenstress und
Arbeitszwang meist abhalten. Das gute Leben - für ein paar Tage - einen
Hauch von Freiheit genießen. Jede Menge Workshops zu den verschiedensten
Themen und Techniken, Partys und Aktionen erwarten euch! Der genussvollste politische Termin des Jahres steht an - und wir
freuen uns auf die gemeinsame Zeit, die uns spüren lässt, dass wir mehr
wollen als das, was diese Gesellschaft uns bietet, viel mehr!
Anmeldung und alles weitere auf: http://www.linksjugend-solid.de/aktuelles/sommercamp/
|
|
„Büro
ist Krieg“
Kein Friede dem Kapitalismus!
Am 12. Juni fanden in Berlin und Stuttgart bundesweite Demonstrationen gegen die krisenhafte Gesellschaft und das Sparpaket der Bundesregierung statt.
Hier ein Videobericht vom Tag:
Unsere Forderungen zur Demonstration unter dem Motto "Büro ist Krieg" zum Nachlesen:
|
|
weiter …
|
|
|
Die Nazis wollten am 1. Mai in Prenzlauer Berg ab S-Bhf Bornholmer Straße marschieren. Dagegen hatte
sich ein breites Bündnis, von Gewerkschaften über Antifagruppen bis
Parteien, konstituiert, um den Naziaufmarsch mittels Massenblockaden zu
verhindern - erfolgreich!

Ein Videobericht vom Tag:
|
|
Aus Protest gegen die Äußerungen Westerwelles haben wir als Zeichen "spätrömischer Dekadenz" vor dem Bundestag Lachsschnittchen und Trauben an Besucher_innen verteilt.
Dekadenz sieht die FDP anscheinend schon in der dringend nötigen Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze anbrechen. Diese fordern wir, da viele Empfänger_innen unterhalb der Armutsgrenze leben müssen, neben ständiger Stigmatisierung durch die Ämter und die Öffentlichkeit. Außerdem sind wir überzeugt, dass heutzutage ein gutes Leben für alle möglich sein könnte - jenseits des Kapitalismus.
Auf Schildern forderten wir daher auch statt kapitalistischer Armut und Arbeitswahn den von Westerwelle so gefürchteten "Anstrengungslosen Wohlstand" für alle!
Mehr Fotos:
|
|
weiter …
|
|
|
Die Kampagne gegen Europas größten Neonazi-Aufmarsch am 13.2.2010 war
erfolgreich: Die Neonazis kamen nicht durch!
Mehr als 12.000 Menschen beteiligten sich an den Massenblockaden,
deren Entschlossenheit, breite öffentliche Ankündigung sowie gute
Vorbereitung maßgeblich zum Erfolg beitrugen. Auch die Bekämpfung und
versuchte Kriminalisierung durch die Staatsanwaltschaft - und
die bittere Kälte - konnten das nicht verhindern. Allein aus Berlin
fuhren über 30 Busse nach Dresden.
Wir wollen daher allen Antifaschist_innen zu diesem großen Erfolg
gratulieren und jeder und jedem Beteiligten für die Mithilfe herzlich
danken!
Videobericht aus Dresden:
|
|
|
Raus zur Demo: 26.11. 20 Uhr Oranienplatz (Kreuzberg)!
Nach
der Räumung des linksalternativen Hausprojekts und des Umsonstladens in
der Brunnenstraße 183, rufen wir zur Demonstration auf! Die Polizei
räumte das Haus am 24.11., obwohl gültige Mietverträge und nur fünf
Räumungstitel existieren.
Die
Verantwortung für die Räumung liegt vor allem beim Berliner Senat. Der
Eigentümer Kronawitter stand in Verhandlung mit dem Hausprojekt und war
stets bereit das Haus an die Bewohner_innen zu verkaufen, wenn er ein
zentrales Ersatzgrundstück bekommen kann. Ein geeignetes Grundstück in
der Ackerstraße war im Gespräch - wurde aber dann im Juli 2008 vom
Liegenschaftsfonds des Landes Berlin fahrlässig anderweitig verkauft!
Doch
darüber hinaus wurde auch dem Eigentümer von Seiten der Bewohner_innen
bereits im Sommer angeboten, die fünf Wohnungen mit Räumungstitel an
ihn zu übergeben - Kronawitter lehnt das jedoch ab!
Das
ist nun der zweite Fehlschlag der Berliner Polizei innerhalb weniger
Tage. Nachdem zuletzt bei einer Fahndung nach einem mutmaßlichen
Sachbeschädiger, rechtswidrig Objekte in der Liebigstraße durchsucht
wurden, die in keinem Zusammenhang mit der Fahndung standen. Wir
kritisieren das völlig überzogene Polizeiaufgebot in der Brunnenstraße,
sowie die ständigen Patrouillen und die entwürdigende
Personenkontrollen vermeintlich linker Personengruppen, vor allem in
Friedrichshain-Kreuzberg. Das Vorgehen der Berliner Polizei, die sich
stets als "deeskalierend" rühmt, ist mehr denn je provozierend.
Offenbar will man alternative Wohnprojekte kriminalisieren und man
scheut sich auch nicht davor die Boulevard-/ Medien mit
Falschinformationen zu füttern, um die Öffentlichkeit gegen alternative
Wohnkulturen aufzuhetzen Wir fordern den Senat zu einem Kurswechsel
auf, erstens die "Freunde und Helfer der Berliner Polizei" wieder unter
Kontrolle zu bekommen, als auch ihrer Verantwortung gerecht zu werden,
die Fehler bei den obengenannten Verhandlungen mit der Brunnenstraße
183 und Polizeiaktionen einzugestehen und kooperativ zu werden.
Innensenator Körting hat das Maß abermals überdehnt und muss
Konsequenzen ziehen, in dem er seinen Stuhl räumt.
Wir fordern die
Partei DIE LINKE auf, ihr Handeln zu überdenken, ihre Fehler zu
korrigieren und die SPD, sowie den Innensenator und seine Polizei in
die Pflicht zu nehmen, endlich für ein kulturelles und weltoffenes Berlin einzutreten. Schluss mit Repressionen! Sollte dies nicht ausreichend möglich sein, muss diese Koalition endlich beendet werden.
|
|
|
Und einsteigen in eine selbstbestimmte, radikale junge Linke. Ein offener Brief an die SAV-Mitglieder im Jugendverband.
Liebe Genossin, Lieber Genosse,
In der SAV gibt es viele junge Genossinnen und
Genossen mit dem Herz an der richtigen Stelle und guten Positionen im
Kopf! Aber es scheint, als werden sie durch soziale und strukturelle
Kontrolle an eine Organisation gefesselt, die sie ausbeutet und bei
abweichender Meinung gegebenenfalls auch ‚wegwirft‘. Selbstbestimmte
und fortschrittliche Politik sieht unserer Meinung nach anders aus.
|
|
weiter …
|
|
|