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Raus zur Demo: 26.11. 20 Uhr Oranienplatz (Kreuzberg)!
Nach
der Räumung des linksalternativen Hausprojekts und des Umsonstladens in
der Brunnenstraße 183, rufen wir zur Demonstration auf! Die Polizei
räumte das Haus am 24.11., obwohl gültige Mietverträge und nur fünf
Räumungstitel existieren.
Die
Verantwortung für die Räumung liegt vor allem beim Berliner Senat. Der
Eigentümer Kronawitter stand in Verhandlung mit dem Hausprojekt und war
stets bereit das Haus an die Bewohner_innen zu verkaufen, wenn er ein
zentrales Ersatzgrundstück bekommen kann. Ein geeignetes Grundstück in
der Ackerstraße war im Gespräch - wurde aber dann im Juli 2008 vom
Liegenschaftsfonds des Landes Berlin fahrlässig anderweitig verkauft!
Doch
darüber hinaus wurde auch dem Eigentümer von Seiten der Bewohner_innen
bereits im Sommer angeboten, die fünf Wohnungen mit Räumungstitel an
ihn zu übergeben - Kronawitter lehnt das jedoch ab!
Das
ist nun der zweite Fehlschlag der Berliner Polizei innerhalb weniger
Tage. Nachdem zuletzt bei einer Fahndung nach einem mutmaßlichen
Sachbeschädiger, rechtswidrig Objekte in der Liebigstraße durchsucht
wurden, die in keinem Zusammenhang mit der Fahndung standen. Wir
kritisieren das völlig überzogene Polizeiaufgebot in der Brunnenstraße,
sowie die ständigen Patrouillen und die entwürdigende
Personenkontrollen vermeintlich linker Personengruppen, vor allem in
Friedrichshain-Kreuzberg. Das Vorgehen der Berliner Polizei, die sich
stets als "deeskalierend" rühmt, ist mehr denn je provozierend.
Offenbar will man alternative Wohnprojekte kriminalisieren und man
scheut sich auch nicht davor die Boulevard-/ Medien mit
Falschinformationen zu füttern, um die Öffentlichkeit gegen alternative
Wohnkulturen aufzuhetzen Wir fordern den Senat zu einem Kurswechsel
auf, erstens die "Freunde und Helfer der Berliner Polizei" wieder unter
Kontrolle zu bekommen, als auch ihrer Verantwortung gerecht zu werden,
die Fehler bei den obengenannten Verhandlungen mit der Brunnenstraße
183 und Polizeiaktionen einzugestehen und kooperativ zu werden.
Innensenator Körting hat das Maß abermals überdehnt und muss
Konsequenzen ziehen, in dem er seinen Stuhl räumt.
Wir fordern die
Partei DIE LINKE auf, ihr Handeln zu überdenken, ihre Fehler zu
korrigieren und die SPD, sowie den Innensenator und seine Polizei in
die Pflicht zu nehmen, endlich für ein kulturelles und weltoffenes Berlin einzutreten. Schluss mit Repressionen! Sollte dies nicht ausreichend möglich sein, muss diese Koalition endlich beendet werden.
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