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LVV und BerlinPlenum am 14.05.2012 Drucken E-Mail
Am Montag, den 14. Mai um 19Uhr wird im Kiz im Karl-Liebknecht-Haus (am Rosa-Luxemburg-Platz) eine außerordentliche LVV stattfinden.
Es geht darum eine Person aus der weiblichen Liste in den LSpR zu wählen, da dieser aufgrund eines Rücktritts nun zu klein ist.
Also, dabei sein ist alles - deine Stimme zählt :)
 
Termine im Frühjahr 2012 Drucken E-Mail

Fr. 13.4. - Diskussionsabend der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu Krise & Protestbewegungen | rosalux.de/...

Fr. 20.4. - Soliparty für das manic-monday-bündnis, K9

So. 22.4. - Bundesweites Aktiventreffen der Blockupy-Proteste in Frankfurt/Main

Mo 23.4. - Unsere KritisierBar zu Wohnungsnot mit einer Podiumsdiskussion, in der Linse | solid-fhain.de/...

Mo. 30.4. - Walpurgisnacht und Demo im Wedding gegen Gentrifizierung | walpurgisnacht.blogsport.eu

Di. 1.5. - Revolutionärer erster Mai | Naziaufmarsch in Wittstock

Sa. 12.5. - Dezentraler Aktionstag und Jahrestag der Demokratiebewegungen in Spanien, Demo in Berlin

16.5. - 19.5. - Europäische Protesttage in Frankfurt/Main gegen Verarmung und Entdemokratisierung durch Kapitalismus und Krise | blockupy-frankfurt.org

 
Sie reden von Frie­den und füh­ren Krieg! Drucken E-Mail

Am 5. De­zember 2011 wird in Bonn die Kon­fe­renz „Pe­ters­berg II“ der Na­to-​Staa­ten und an­de­rer Län­der statt­fin­den, bei dem über die Zu­kunft Af­gha­nis­tans be­ra­ten wer­den soll. Es sind die glei­chen Staa­ten, die in Af­gha­nis­tan Krieg füh­ren und vor zehn Jah­ren bei der Kon­fe­renz „Pe­ters­berg I“ Kar­sai und seine kor­rup­te Re­gie­rung an die Macht ge­bracht haben. Af­gha­nis­tan hat keine Zu­kunft, so­lan­ge es von der Nato be­setzt ge­hal­ten wird. Der Krieg hat mit Bom­ben­an­grif­fen, Mas­sa­k­ern, Raz­zi­en, Fol­ter und Er­schie­ßun­gen be­reits end­lo­ses Leid für die af­gha­ni­sche Be­völ­ke­rung ge­bracht und zu einer Ver­schlech­te­rung der hu­ma­ni­tä­ren und so­zia­len Lage ge­führt. Auch wenn die krieg­füh­ren­den west­li­chen Staa­ten von Trup­pen­ab­zug spre­chen, wer­den sie in Af­gha­nis­tan keine selbst­be­stimm­te Ent­wick­lung zu­las­sen.
Die Af­gha­ni­sie­rung des Krie­ges, die so­ge­nann­te Über­tra­gung der Ver­ant­wor­tung auf af­gha­ni­sche Si­cher­heits­kräf­te, meint vor allem eine stär­ke­re Ver­la­ge­rung der Ri­si­ken und Opfer auf die af­gha­ni­sche Be­völ­ke­rung. Die krieg­füh­ren­den Staa­ten wer­den sich aus der Re­gi­on nicht zu­rück­zie­hen, son­dern su­chen nach Herr­schafts­for­men, mit denen sie ihre In­ter­es­sen ef­fek­ti­ver und ri­si­ko­lo­ser um­set­zen kön­nen. Dabei sind für die Nato auch re­ak­tio­nä­re War­lords, die jeder de­mo­kra­ti­schen Ent­wick­lung im Weg ste­hen, als Macht­hal­ter ak­zep­ta­bel. Die lin­ken und fort­schritt­li­chen Kräf­te in Af­gha­nis­tan kämp­fen gegen die fun­da­men­ta­lis­ti­schen War­lords und Ta­li­ban, sowie gegen die Be­sat­zungs­trup­pen. Ihnen gilt un­se­re So­li­da­ri­tät!

Die In­ter­es­sen hin­ter dem Krieg wer­den heute kaum noch mit Men­schen­rech­ten und De­mo­kra­tie ver­klei­det. Es wird offen zu­ge­ge­ben, dass es sich bei den Krie­gen der Bun­des­wehr tat­säch­lich um Mi­li­tär­ein­sät­ze für Wirt­schafts­in­ter­es­sen han­delt. Diese im­pe­ria­lis­ti­schen Krie­ge die­nen der herr­schen­den Klas­se ein­zig dazu, ihre ka­pi­ta­lis­ti­schen In­ter­es­sen durch­zu­set­zen. So sind die geo­stra­te­gisch be­deu­ten­de Lage in der Nähe von China, In­di­en und Russ­land, die Kon­trol­le über Roh­stof­fe und die Nut­zung von Trans­port­we­gen für En­er­gie­res­sour­cen durch das Land, Grün­de für ein Jahr­zehnt Krieg gegen Af­gha­nis­tan. Die af­gha­ni­sche Wirt­schaft wurde im Krieg total zer­stört. 90 Pro­zent der „zi­vi­len Auf­bau­hil­fe“ wan­dert heute in die Ta­schen west­li­cher Wie­der­auf­bau­kon­zer­ne.

Die BRD ist eine zen­tra­le Kriegs­par­tei in Af­gha­nis­tan. Jahr für Jahr hat die Mehr­heit des Bun­des­ta­ges immer wie­der Man­da­te für die Bun­des­wehr aus­ge­stellt und die An­zahl der Sol­da­tIn­nen er­höht, die in den Krieg nach Af­gha­nis­tan ge­schickt wur­den. Der blu­tigs­te Mi­li­tär­schlag der Bun­des­wehr fand am 4. Sep­tem­ber 2009 in der Nähe von Kun­dus statt. Der deut­sche Oberst Klein be­fahl den Luft­an­griff auf Tank­las­ter bei dem 142 Men­schen ge­tö­tet wur­den. Für die­ses Kriegs­ver­bre­chen wird Oberst Klein nicht zur Ver­ant­wor­tung ge­zo­gen. Ein Er­mitt­lungs­ver­fah­ren gegen ihn wurde ein­ge­stellt. Wäh­rend Kriegs­geg­ne­rIn­nen hier­zu­lan­de ver­folgt und mit Re­pres­sio­nen über­zo­gen wer­den, blei­ben die Ver­bre­cher in Uni­form un­be­hel­ligt.

Die Mehr­heit der Bun­des­bür­ge­rIn­nen hat sich in Um­fra­gen gegen den Krieg aus­ge­spro­chen. Diese Ab­leh­nung müs­sen wir auch öf­fent­lich auf der Stra­ße sicht­bar ma­chen. Es geht aber nicht nur darum, das Ge­sicht des Krie­ges mit all sei­nen zer­stö­re­ri­schen und töd­li­chen Kon­se­quen­zen offen zu legen, son­dern vor allem darum deut­lich zu ma­chen: Der Krieg be­ginnt hier und muss hier mit allen Mit­teln auf­ge­hal­ten wer­den. Geht auf die Stra­ße, sa­bo­tiert die Kriegs­ma­schi­ne­rie und de­ser­tiert vom Kriegs­dienst. Wir rufen dazu auf An­fang De­zember nach Bonn zu kom­men, um der Na­to-​Kriegs­al­li­anz ent­schlos­sen ent­ge­gen­zu­tre­ten und gegen Krieg, Be­sat­zung und Im­pe­ria­lis­mus un­se­re Stim­me zu er­he­ben. Stoppt die Kriegs­trei­ber – Nato und Bun­des­wehr raus aus Af­gha­nis­tan!

Groß­de­mons­tra­ti­on | 3. De­zember | 11.​30 Uhr |Bonn Kai­ser­platz
An­ti­kriegs­kon­fe­renz | 4. De­zember | Ana­ly­sen, Stra­te­gi­en und Al­ter­na­ti­ven zum Krieg
De­zen­tra­le Pro­test­ak­tio­nen | 5. De­zember | Ab 8 Uhr am Pe­ters­berg und Altem Bun­des­tag

Es fah­ren Busse aus Ber­lin nach Bonn. Ti­ckets gibt es zum So­li­preis (25 Euro), zum Nor­mal­preis (20 Euro) und zum So­zi­al­preis (15 Euro) in den Buch­lä­den „Schwar­ze Risse“.

Ber­li­ner Bünd­nis gegen die Af­gha­nis­tan-​Kriegs­kon­fe­renz
www.​nowar.​blogsport.​de

 
7.Nov: Infoveranstaltung zu Castor Schottern im Festsaal Drucken E-Mail

Auf dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam diskutieren, was den „Atomausstieg light“ der Bundesregierung ausmacht und warum der Atomausstieg weiterhin Handarbeit bleibt. Anschließend stellen wird die Aktion Castor Schottern 2011 vorgestellt, die gegenüber dem Vorjahr leicht verändert wird.
Außerdem wird es Bustickets zu kaufen geben!

Montag 07. Nov 2011: Info- und Diskussions-Veranstaltung
Festsaal Kreuzberg | Skalitzer Str. 136

 
Nov 2011: Auf ins Wendland und Castor stoppen! Drucken E-Mail

Ende November steht der nächste Castor-Transport nach Gorleben an. Vorraussichtlich am 24.11. wird der Zug in Frankreich starten und einige Tage später im Wendland eintreffen.

Der Ausstieg aus der Laufzeitverlängerung hat keine Neuausrichtung der Energiepolitik gebracht: „Moderne“ Atommeiler sollen noch elf weitere Jahre am Netz bleiben, jährlich hunderte Tonnen hochgiftigen Atommüll produzieren und das Risiko eines GAUs der Atomanlagen täglich reproduzieren. Die Energieversorgung in Deutschland liegt noch immer in den Händen der großen vier Konzerne und während die Gewinne privatisiert bleiben, wird nur das Risiko sozialisiert. Und obwohl bald „ergebnisoffen“ nach einem Standort für ein atomares „Endlager“ gesucht werden soll, ist klar: Es kann kein sicheres „Endlager“ oder „Zwischenlager“ geben!

Deshalb ruft die Kampagne Castor? Schottern! auch 2011 wieder dazu auf, die Schienen für den Castor-Transport unbefahrbar zu machen. Mehr dazu auf: castor-schottern.net

Weitere Infos folgen dann nach und nach. Stay tuned!


Ein Videorückblick auf's letzte und gleich eine Einstimmung auf dieses Jahr, gibt's hier:

 
Solidarität mit der Brunnenstraße 183! Drucken E-Mail

Raus zur Demo: 26.11. 20 Uhr Oranienplatz (Kreuzberg)!

Nach der Räumung des linksalternativen Hausprojekts und des Umsonstladens in der Brunnenstraße 183, rufen wir zur Demonstration auf! Die Polizei räumte das Haus am 24.11., obwohl gültige Mietverträge und nur fünf Räumungstitel existieren.

Die Verantwortung für die Räumung liegt vor allem beim Berliner Senat. Der Eigentümer Kronawitter stand in Verhandlung mit dem Hausprojekt und war stets bereit das Haus an die Bewohner_innen zu verkaufen, wenn er ein zentrales Ersatzgrundstück bekommen kann. Ein geeignetes Grundstück in der Ackerstraße war im Gespräch - wurde aber dann im Juli 2008 vom Liegenschaftsfonds des Landes Berlin fahrlässig anderweitig verkauft!

Doch darüber hinaus wurde auch dem Eigentümer von Seiten der Bewohner_innen bereits im Sommer angeboten, die fünf Wohnungen mit Räumungstitel an ihn zu übergeben - Kronawitter lehnt das jedoch ab!

Das ist nun der zweite Fehlschlag der Berliner Polizei innerhalb weniger Tage. Nachdem zuletzt bei einer Fahndung nach einem mutmaßlichen Sachbeschädiger, rechtswidrig Objekte in der Liebigstraße durchsucht wurden, die in keinem Zusammenhang mit der Fahndung standen. Wir kritisieren das völlig überzogene Polizeiaufgebot in der Brunnenstraße, sowie die ständigen Patrouillen und die entwürdigende Personenkontrollen vermeintlich linker Personengruppen, vor allem in Friedrichshain-Kreuzberg. Das Vorgehen der Berliner Polizei, die sich stets als "deeskalierend" rühmt, ist mehr denn je provozierend. Offenbar will man alternative Wohnprojekte kriminalisieren und man scheut sich auch nicht davor die Boulevard-/ Medien mit Falschinformationen zu füttern, um die Öffentlichkeit gegen alternative Wohnkulturen aufzuhetzen Wir fordern den Senat zu einem Kurswechsel auf, erstens die "Freunde und Helfer der Berliner Polizei" wieder unter Kontrolle zu bekommen, als auch ihrer Verantwortung gerecht zu werden, die Fehler bei den obengenannten Verhandlungen mit der Brunnenstraße 183 und Polizeiaktionen einzugestehen und kooperativ zu werden. Innensenator Körting hat das Maß abermals überdehnt und muss Konsequenzen ziehen, in dem er seinen Stuhl räumt.

Wir fordern die Partei DIE LINKE auf, ihr Handeln zu überdenken, ihre Fehler zu korrigieren und die SPD, sowie den Innensenator und seine Polizei in die Pflicht zu nehmen, endlich für ein kulturelles und weltoffenes Berlin einzutreten. Schluss mit Repressionen! Sollte dies nicht ausreichend möglich sein, muss diese Koalition endlich beendet werden.

 
Raus aus der SAV! Drucken E-Mail

Active ImageUnd einsteigen in eine selbstbestimmte, radikale junge Linke. Ein offener Brief an die SAV-Mitglieder im Jugendverband.

Liebe Genossin, Lieber Genosse,

In der SAV gibt es viele junge Genossinnen und Genossen mit dem Herz an der richtigen Stelle und guten Positionen im Kopf! Aber es scheint, als werden sie durch soziale und strukturelle Kontrolle an eine Organisation gefesselt, die sie ausbeutet und bei abweichender Meinung gegebenenfalls auch ‚wegwirft‘. Selbstbestimmte und fortschrittliche Politik sieht unserer Meinung nach anders aus.

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